Dirk-Boris Rödel, Jahrgang 1969, studierte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen die Fächer Empirische Kulturwissenschaft sowie Japanologie und beschäftigte sich bereits im Rahmen seiner Abschlussprüfung Ende der 90er Jahre mit dem Thema Magie aus ethnologisch-volkskundlicher Sicht.
Seither befasst er sich mit sämtlichen Ausprägungen von Magie, von steinzeitlichem Jagdzauber über ägyptisch-antike Magie und mittelalterliche Zauberformeln bis hin zu Renaissance-zeitlicher Dämonenbeschwörung und den modernen Vertretern der Magie wie Gerald Gardner, Austin Osman Spare und Aleister Crowley.
Neben der kulturwissenschaftlichen Betrachtung widmete sich Rödel des Themas Magie inzwischen auch in literarischer Form und schrieb zwei Bücher mit Kurzgeschichten über Hexen, Magie, Naturgottheiten und Zauberei.
Rödel versteht sich selbst als praktizierenden Hexer, begründet »seine« Magie aber nicht auf Spiritismus, übersinnliche Phänomene und paranormale Fähigkeiten, sondern auf Logik, Rationalität, Psychologie und Philosophie.