Jennifer Bingemer ist Dipl. Psychologin und approbierte Psychologische Psychotherapeutin. Ihre Leidenschaft ist seit ihrem ersten Job in der Psychiatrie 2006, die Arbeit mit Menschen mit schwerwiegenden interaktionellen Störungen und Störungen aus dem Persönlichkeitsgefüge. Mit dem „Kein Täter werden“-Netzwerk (zur Prävention sexualisierter Übergriffe durch Personen mit einer pädophilen Sexualpräferenz) ist sie 2016 das erste Mal in Berührung gekommen, als sie in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie in Berlin mit betroffenen Jugendlichen gearbeitet hat. Seitdem ist ihr Feuer für die Sexualtherapie und die Arbeit mit Personen mit Paraphilien oder deviantem Sexualverhalten entfacht. Seit 2022 arbeitet sie mit (potentiellen) Verursacher*innen sexualisierter Gewalt in der Medizinischen Hochschule Hannover im Arbeitsbereich Klinische Psychologie und Sexualmedizin. Im Rahmen des #180grad Projekts unterstützt sie Jugendliche dabei, mit devianten sexuellen Interessen umzugehen und alternative Verhaltensweisen zu entwickeln, um keine sexuellen Grenzverletzungen (mehr) zu begehen.