Präventionsarbeit mit Betroffenen sexueller Gewaltfantasien

Rund 95 Prozent aller sexualbezogenen Straftaten bleiben im sogenannten Dunkelfeld – sie werden nicht angezeigt und tauchen in keiner offiziellen Statistik auf. Viele der späteren Täter*innen berichten zudem, dass sie bereits vor der Tat sexuell grenzverletzende Fantasien hatten. Genau hier setzen die Präventionsprojekte I CAN CHANGE und #180grad an: Sie bieten therapeutische Unterstützung und Beratung für Erwachsene (I CAN CHANGE) und Jugendliche (#180grad) an, die entsprechende Risikofantasien erleben oder bereits übergriffig geworden sind, ohne dass eine polizeiliche Anzeige vorliegt.


Der Vortrag gibt Einblick in die Arbeitsweise beider Projekte, stellt präventive Ansätze vor und beleuchtet die Chancen und Herausforderungen in der therapeutischen Begleitung dieser sensiblen Zielgruppe.