Schluss mit Schwarz-Weiß - Warum Diskriminierung komplex ist und wie sie entsteht

Diskriminierung ist kein eindimensionales Phänomen – sie ist vielschichtig, kontextabhängig und oft subtil. In diesem Vortrag schauen wir uns an, was Diskriminierung ist, wie sie entsteht und wie wir ihr entgegentreten können.

Dazu beleuchten wir, welche Rolle verschiedene "Kategorien" - bspw. Geschlecht, Herkunft, Behinderung oder sexuelle Orientierung - spielen und wie sie zusammenwirken können. Intersektionale Ansätze helfen uns dabei, diese Zusammenhänge besser zu verstehen. Sie machen sichtbar, dass Diskriminierung nicht immer nur auf einer einzigen Ebene stattfindet, sondern Menschen häufig an mehreren Schnittstellen benachteiligt werden – etwa, wenn rassistische, sexistische und klassistische Strukturen zusammenwirken.

Wenn wir diese Verflechtungen erkennen können, erweitern wir unseren Blick und schaffen die Grundlage für gerechtere Lösungen, die der Lebensrealität vieler Menschen näherkommen. Intersektionales Denken lädt uns ein, sensibler hinzusehen – und eröffnet neue Handlungsspielräume für ein solidarisches und diskriminierungskritisches Miteinander.