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Nach dem Tod ihres Erfinders Fritz-Albert Popp war es ein paar Jahre ruhig um die Biophotonen – ein esoterisches Konzept, nach dem Körperzellen durch ultraschwache Lichtimpulse miteinander kommunizieren sollen. Inzwischen kommen teure Biophotonenprodukte auf den deutschen Markt zurück, getrieben vom kommerziellen Erfolg in den USA und unter Berufung auf fragwürdige Artikel in wissenschaftlichen Journalen bis hin zum renommierten „Nature“. Biophotonen sollen „die Zukunft des Anti-Aging“ sein, den Zellstoffwechsel drastisch steigern, Hormone regulieren und „Neue Horizonte in der Medizin“ (Buchtitel im Thieme-Verlag) eröffnen.
Sind diese Behauptungen wissenschaftlich haltbar? Welcher Zusammenhang besteht zu den unter anderem von Rupert Sheldrake behaupteten morphogenetischen Feldern? Taugen Biophotonen etwa als Belege für Wasservitalisierung, Homöopathie und andere esoterische Therapien? Und was haben Fritz-Albert Popps Biophotonen mit dem Forschungsschwerpunkt Biophotonik von Prof. Jürgen Popp von der Universität Jena zu tun?