Inhalt:
Die Hexenverfolgung fasziniert seit jeher durch die grausamen Taten und das immense Unrecht, welches ihren Opfern widerfahren ist. Doch ist dieses düstere Kapitel tatsächlich abgeschlossen? Und warum wird die Hexenverfolgung immer wieder mit Femiziden in Verbindung gebracht?
Ein besonderer Fokus dieses Vortrages soll auf der rechtlichen Einordnung der Tötung der überwiegend weiblichen Opfer liegen und der anschließenden gesellschaftlichen Aufarbeitung, insbesondere der Frage, wie durch spätere Generationen unterschiedliche Formen der Erinnerungskultur entstanden sind.
Ebenso werden Parallelen zur Gegenwart gezogen, um internationale vergleichbare gesellschaftliche Dynamiken kritisch zu reflektieren.