Toxische Männlichkeit – Wenn Rollenbilder zur Gefahr werden


Inhalt:
Was macht ein „richtiger Mann“ – und was richtet dieses Bild an?

Männer sind bei Gewaltdelikten deutlich häufiger Tatverdächtige. Gleichzeitig weisen männerpolitische Fachstellen darauf hin, dass Männer nicht nur Täter, sondern zum Teil auch selbst von Gewalt betroffen sind – und andere Handlungsmöglichkeiten brauchen.


Der Vortrag beleuchtet, was unter toxischer Maskulinität verstanden wird, und fragt, wie Normen wie Dominanz, Härte, Kontrolle und die Abwertung von Schwäche nicht nur andere belasten, sondern auch Jungen und Männern selbst schaden können.

Aus psychologischer, gesellschaftlicher und präventiver Perspektive zeigt der Vortrag, warum Gewaltprävention, psychische Gesundheit und Gleichstellung zusammengehören. Popkulturelle Beispiele aus Film, Serie und digitalen Räumen machen sichtbar, wie toxische Maskulinität kulturell inszeniert wird – und wie dringend alternative Bilder von Männlichkeit gebraucht werden.

Die erste Regel dieses Vortrags: „Wir reden über den Vortrag“.